Friday, November 14, 2014

Wieder Hamburger Islamist in Syrien getötet

IS-Kämpfer in Raqqa, Syrien. Der Hamburger Ibrahim C. soll in Syrien für den Islamischen Staat gekämpft haben.

IS-Kämpfer in Raqqa, Syrien. Der Hamburger Ibrahim C. soll in Syrien für den Islamischen Staat gekämpft haben.

Ein weiterer Islamist aus Hamburg ist im Bürgerkrieg in Syrien getötet worden. Der 18-jährige Ibrahim C. aus Harburg soll laut „Hamburg Journal“ des NDR Fernsehens bei Kämpfen erschossen worden sein.

Wann Ibrahim C. starb, ist unklar. Sein älterer Bruder soll vor einigen Tagen einen Anruf aus Syrien erhalten haben. Man teile ihm mit, dass sein Bruder im Gefecht gefallen sei. Auf Facebook wird berichtet, dass der 18-Jährige „von einem PKK-Sniper erschossen wurde, als er über ein offenes Feld lief“.

Der Hamburger Verfassungsschutz will den Tod des jungen Islamisten, der mehrfach an den Koranverteilungen in der Innenstadt teilgenommen hatte, nicht bestätigen. Allerdings sagt Leiter Torsten Voß: „Mehr als 40 Hamburger sind mittlerweile in Richtung Syrien und Irak aufgebrochen. Wir haben Hinweise, dass sieben von ihnen zu Tode gekommen sind.“